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Aug-2016

Gartenkalender August 2016

Gartenkalender-AugustGrunddüngung:

Wenn Beete frei geworden sind, auf denen keine Herbstbepflanzung vorgesehen ist, kann eine Grunddüngung erfolgen. Damit sich nicht die typischen Kohlkrankheiten ausbreiten können, sollten Sie jedoch auf Raps, Senf und Ölrettich wegen ihrer engen Verwandtschaft mit allen Kohlgewächsen im Gemüsebeet verzichten. Zur Aussaat im August sind beispielsweise Bitterlupine (Aussaat bis September), Buchweizen (Aussaat bis August), Feldsalat (Aussaat ab Mitte August bis Mitte September) und Winterwicke (ab September) geeignet.

Dünger für Blumen:

Das Staudenbeet wird Anfang bis Mitte des Monats zum letzten Mal gedüngt. Hier eignet sich ein Blatt oder Flüssigdünger.päter sollten die Stauden aber keine Nährstoffgaben mehr erhalten, sonst wachsen sie noch stark weiter, und die frischen Triebe sind nicht winterhart. Damit Gehölze sich (zB. Rosen) abhärten, eignet sich ein Kalium Spezialdünger. Den gibt es von verschiedenen Marken unter dem Begriff „Patentkali“.

Mähen,mähen,mähen:

Den Rasen bitte auch im August immer weiter mähen. Auch wenn Sie eigentlich das Gefühl haben, dass dieser eigentlich nicht mehr wächst. Das Mähen fördert das dichte Wachtum der Halme. Ein weiterer kleiner optischer Vorteil ist, dass Ihr Rasen immer ordentlich aussieht. An heißen Tagen sollten Sie aber den Rasen nicht zu kurz schneiden. Hier laufen Sie Gefahr, dass die Halme schneller verdorren. Außerdem ist es gut, die die geschnittenen Schnipsel auf der Fläche als Mulch liegen zu lassen. Die Schicht verhindert das Verdunsten von zu viel Feuchtigkeit.

Vorrat für die nächste Saison:

Koniferen und andere Gehölze können nun mit Risslingen vermehrt werden. Dies sind die Triebe aus dem aktuellen Jahr, die einfach abgerissen werden und noch einen kleinen Ansatz vom Hauptstamm haben. Sie werden in die mit Sand aufgelockerte Erde in eine geschützten Ecke gesetzt. Da sie dort bis zum nächsten Frühjahr verweilen sollen, empfiehlt es sich, die Triebe mit einer Folie abzudecken. So können sie in Ruhe durchwurzeln und sind im Winter vor der Kälte geschützt.

Auch Erdbeeren werden nun vermehrt: Die Ausläufer der Pflanzen bilden Ausläuferwurzeln, so dass sie jetzt von den Mutterpflanzen abgetrennt werden müssen.

Dauerblühen

Bei Geranien, Petunien, Fuchsien, Verbenen und vielen anderen Kübel- und Balkonpflanzen, erreicht man das Dauerblühen, indem man regelmäßig die verwelkten Blüten auszupft. Der Rittersporn verlangt eine besonders radikale Behandlung, um nochmals zu blühen. Er wird bis kurz über dem Boden abgeschnitten. Soweit die Pflanze einen genügend feuchten Standort hat und ausreichend ernährt ist, steht einem zweiten Blütenflor nichts mehr im Wege.

Hausmittel gegen Unkraut:

Wenn man über Hausmittel zur Unkrautbekämpfung spricht, wird oft die Kombination von Essig und Salz erwähnt. Davon sollten Sie aber die Finger lassen, denn der Einsatz dieser Hausmittel für diesen Zweck ist gesetzlich verboten. Was hingegen erlaubt ist, ist kochendes Wasser. Dies ist ein probates Mittel gegen Unkraut. Einfach über die Pflanzen gießen, anschließend trocknen lassen und die Pflanzenreste entfernen. Durch das Abbrühen wird der empfindliche Organismus der Pflanze zerstört. Damit sich das Unkraut nicht weiter verbreitet, ist es wichtig, frühzeitig die Blüten zu entfernen. Wer gerade keine Zeit zum Jäten hat, sollte zumindest die Blütenköpfe von Löwenzahn und Co. abschneiden, damit sich die Samen gar nicht erst entwickeln können.

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