18
Jan-2016

Gartenkalender Januar

gartenkalender_januarJetzt Wühlmäuse bekämpfen:

Jeder der einen Garten besitzt, mag sie nicht. Die Wühlmäuse. Sie fressen zB. die Pflanzenwurzeln (insbesondere junge Obstgehölze) aber auch Knollen und Zwiebeln, die man im Herbst gepflanzt hat, sind vor ihnen nicht sicher. Der Rasen wird von ihnen komplett unterwühlt und man sinkt ein, wenn man darüber läuft.

Da im Januar das Nahrungsangebot der Natur knapper ist, reagieren die Tiere gut auf Köder in Köderfallen (gibt es bei uns im Markt). Einfach die Falle mit Möhre, Apfel oder Sellerie präparieren und in den geöffneten Gang stellen. Wühlmausfallen können Sie aber durchaus das ganze Jahr einsetzen.

 

Schutz vor Barfrösten

Eine Schneedecke bietet dem Wurzelbereich Schutz vor allzu tiefen Frösten. Leider fehlt diese Schutzdecke bis jetzt in diesem Jahr. Besonders gefährdet ist dabei ihr Obstgarten. Diesen können Sie durch eine Mulchschicht schützen. Geeignete Materialien sind beispielsweise Mischlaub, Schreddergut, Strohhächsel oder Rindenmulch. Die Schicht am besten auf den bereits angefrorenen Boden auftragen. Das hat einerseits den Vorteil, dass sich an diesem geschützten Ort keine Mäuse einnisten und andererseits bleibt der Boden im Frühjahr länger kalt, was eine zu frühe und damit frostgefährdete Blüte verhindert.

 

Jeder weiß es aber doch passiert es immer wieder:

Keine Asche auf den Kompost. Die Kompostqualität hängt u.a. von der Qualität der Ausgangsmaterialien ab. Asche (egal ob Holz- oder Kohlenasche) gehört nicht auf den Kompost. Beide können durch die Konzentrierung bei der Verbrennung zu einer Anreicherung von Schwermetallen im Kompost und damit im Gartenboden führen.

 

Frisches Saatgut:

Bald wird das frische Saatgut für die kommende Saison angeboten. Hier ist eine genaue Planung sehr nützlich. Bei der Planung sollte berücksichtigt werden, dass man sowohl innerhalb eines Jahres als auch von Jahr zu Jahr zwischen Gemüsen unterschiedlicher Familien wechselt, damit sich Krankheiten und Schädlinge, die innerhalb einer Pflanzenfamilie auftreten, nicht ausbreiten können.

Gemüsesaatgut vom Vorjahr ist in der Regel noch ausreichend keimfähig, wenn frisches Qualitätssaatgut gekauft wurde und man es kühl und trocken gelagert hat. Nur eine kurze Haltbarkeit hat Saatgut von Kerbel, Schnittlauch, Pastinak und Schwarzwurzel.

 

Stauden:

Einige Stauden werden (spätestens) im Januar oder Februar ausgesät (z. B. Eisenhut, Adonisröschen, Enzian, Küchenschelle, Trollblume), denn sie benötigen einen mehrwöchigen Kältereiz bei 2 bis 8 Grad Celsius. Diese Stratifikation kann vor der Aussaat im feuchten, kühlen Sand passieren oder man sät aus und stellt die Aussaten in ein gerade frostfreies Gewächshaus, Frühbeet oder Gartenhaus..

 

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