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Jun-2015

Gartenkalender Juni

Tipps   /  

Gartenkalender JuniAllgemeines im Juni

Im Frühsommer wächst das Gras sehr schnell und der Rasenmäher muss öfter aus dem Schuppen geholt werden. Bleibt die Frage, was tun mit dem Grasschnitt? Kompostieren funktioniert nur, wenn man das frische Gras mit trockenem Material mischt. Stroh wäre hier das Richtige. Alternativ kann man auch Äste und Zweige vom Frühjahrsschnitt der Sträucher kleinhäckseln und diese mit untermischen. Kompoststarter und etwas Kalk beschleunigen die Umwandlung.

Obst pflegen

Bei Neupflanzungen ist die Wasserversorgung zu sichern. Obstgehölze mit starkem Fruchtansatz können mit einem stickstoffbetonten Dünger versorgt werden. Beerenarten wie Brombeeren und Himbeeren mögen eine Mulchdecke. Diese hilft auch bei langanhaltender, feuchter Witterung gegen Pilzerkrankungen.

Pflanzenschutz

Der Falter des Apfelwicklers ist Ende Mai geschlüpft. Dieser legt seine Eier in der Nähe der Fruchtbüschel ab. Anfang Juni sollte man bei starkem Befall in den Vorjahren, Kärtchen mit der Schlupfwespe Trichogramma aufhängen. Somit lässt sich in der Regel der Befall mit Apfelwicklerfruchtmaden eindämmen.

Gemüsegarten

Ihr Gemüsegarten braucht jetzt viel Wasser zum Gedeihen. Gerade Tomaten und Gurken brauchen eine ausgiebige Wasserversorgung. Nährstoffbedürftigen Kulturen, wie Kohlsorten, Sellerie, Paprika, Gurken, Tomaten und Auberginen, erhalten nach dem Einwurzeln eine stickstoffbetonte Kopfdüngung.

Im Juni können noch folgende Gemüsearten ins Beet gesät werden: Busch- und Stangenbohnen, Chinakohl, Brokkoli, Grünkohl, Rote Beete, Knollenfenchel, Möhren, Rettich, Radieschen, Wurzelpetersilie und Kohlrüben

Für eine reiche Tomatenernte sollte man im Juni regelmäßig die Seitentriebe ausbrechen (Ausgeizen). Grund: Diese Triebe wachsen kräftig, tragen aber nur wenige Früchte und rauben der Pflanze unnötig Kraft. Den unerwünschten Trieb einfach mit dem Daumen und dem Zeigefinger zur Seite wegdrücken. Damit die Tomatenpflanze zur Reifezeit aufgrund der schweren Last nicht abbricht, werden die Gewächse angebunden.

Ziergarten

Entfernen Sie regelmäßig Abgeblühtes. Insbesondere bei Rosen und Sommerblumen

Rasenmähen

Das frische Grün wird im Juni wieder regelmäßig auf vier bis fünf Zentimeter gekürzt. So stärkt und verdichtet es sich. Beim sogenannten „Mulchmähen“ kann das Gras anschließend liegen bleiben. Die Feuchtigkeit wird so im Boden gehalten und der Rasen auf diese Weise gedüngt. Sie können damit allerdings auch Ihre Beete mulchen.

Unkraut und Schnecken

Unkräuter wie Hirtentäschel oder Vogelmiere wachsen bei den warmen Temperaturen besonders gut. Achten Sie deshalb darauf, Unkräuter regelmäßig zu entfernen. Auch die Erde sollte aufgelockert werden. So verhindern Sie ein Ausbreiten der ungeliebten Pflanzen. Auch bei den Schnecken gilt, wer die Ersten gut bekämpft, hat die Plage im Sommer gut im Griff. Ein breite Schicht Holzhäcksel oder ähnlich lose und kantige Hindernisse erschweren den Schnecken den Zugang zu Ihren Beeten.

Noch ein Tip:

Das Wetter im Juni ist uns nicht immer gut gesonnen. Starke Regenfälle während der heißen Zeit verkrusten den Boden. Er wird undurchlässig. Gegen die Trockenheit hilft das Auflockern mit einer Gartenkralle oder Ähnliches und eine Schicht Mulch (zB. mit dem Rasenschnitt). Das Auflockern verbessert die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens.

 

Viele weitere Tipps für den Monat Junii geben wir Ihnen gerne zugeschnitten auf Ihre Fragen im Markt.

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