04
Mai-2015

Gartenkalender Mai

gartenkalender_maiDas Gießen steht an

Eine der Hauptaufgabe im Mai ist das Gießen. Besonders die Kinderstube im Beet braucht regelmäßig Wasser. Junge Gehölze haben noch keine tiefen Wurzeln und können sich nicht aus den tieferen Schichten versorgen. Außerdem kann es im Mai auch schon heiße Tage geben.

Kräftigung für den Rasen

Helfen Sie Ihrem Rasen kräftig und grün zu werden. Entfernen Sie dafür zuerst das Unkraut und kürzen Sie danach den Rasen auf 4-5 Zentimeter. Jetzt verpassen Sie dem Grün eine Düngekur. Tip: Den entstandenen Grünschnitt können sie zum Mulchen verwenden. Sollten Sie den Rasenschnitt unvermischt auf den Kompost entsorgen, entsteht ein typischer Silage-Geruch bei der Zersetzung. Deshalb ist es besonders wichtig, den Kompost gut zu belüften.

Frischer Schnitt von Hecken und Sträuchern

Wer es gerne formschön haben möchte, sollte seine Hecken (Buchsbaum etc.) nach Belieben Kürzen.  Große Sträucher wie Forsythie, Hibiskus, Goldregen und Flieder werden ebenfalls jetzt geschnitten und bei Bedarf geteilt. Alte Zweige bitte direkt am Ansatz der Pflanze entfernen, um Platz für die neuen Triebe zu machen. Die verbleibenden Zweige können Sie einfach nach Bedarf in Form schneiden. Hinweis: Zwischen März und Oktober sind auf Grund brütender Vögel nur Formschnitte erlaubt.

Sichtschutz im Garten

Für einen optimalen Sichtschutz im Garten können Sie im Mai auch noch sommergrüne Blütensträucher wie Sommerflieder und Weigelien oder immergrünes Buschwerk wie Kirschlorbeer und Eibe in den Garten pflanzen. Bitte verwenden Sie dazu nur Containerpflanzen. Diese haben bereits einen Wurzelballen, ohne den die Pflanze nicht schnell anwachsen kann.

Für Ihr Gemüse

Ausgesätes Gemüse sollten Sie nun ausdünnen (pikieren). Damit verhindern Sie, dass die Pflanzen sich gegenseitig Nährstoffe und Licht wegnehmen. Achten Sie auch auf den Wasserhaushalt der Beete. Wer den Boden ein wenig mit der Hacke oder Gartenkralle lockert, hilft, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten. Alternativ können Sie den Boden mulchen (zB. mit Rasenschnitt). Für ein bestmögliches Wachstum zu ermöglichen, sollte jetzt außerdem ein Volldünger (Kompost) ins Beet geben.

Diese Gemüsepflanzen können Sie nun pflanzen und aussäen 

Nach den Eisheiligen (Mitte Mai) können Sie frostempfindliche Gemüsesorten wie Zucchini, Tomaten, Salate oder Mangold aussäen oder als Jungpflanzen in die Beete setzen. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet bis Ende Mai oder schützt seine Pflanzen mit Vlies oder alten Zeitungen vor Nachtfrost. Kürbisse und Zuckermais können schon zu Anfang Mai in die Beete, Rosenkohl erst ab Ende des Monats.
Obstgehölze und Beeren stärken

Bei Obstbäumen wie auch Ziergehölzen werden jetzt nach innen wachsende Triebe und Wasserruten zurückgeschnitten. Bei jungen Obstgehölzen binden Sie die senkrechten Triebe nun nach unten oder beschweren sie mit kleinen Gewichten. So tragen die Äste eher Früchte. Damit sich das Wurzelwerk gut ausbilden kann, sollten Früchte im ersten Jahr am Ausreifen gehindert werden. Neue Obstbäume lassen sich auch jetzt noch in den Garten pflanzen, wenn sie bereits über einen großen Wurzelballen verfügen.

Unkraut schon jetzt im Zaum halten und Blattläuse frühzeitig bekämpfen.

Das Unkraut wuchert jetzt schon in Ihrem Garten. Wer jetzt fleißig zupft und jätet, der hält die Wildkräuter den Sommer über in Schacht. Blattläuse machen sich nun breit, etwa auf den Rosen. Wischen Sie diese einfach von den Knospen. Den Rest erledigen die Vögel und andere Insekten. Wird der Befall doch stärker, kann mit umweltfreundlichen Produkten gespritzt werden. Wir beraten Sie gerne.

Rückschnitt für Stauden, Blumen und Ziergewächse

Stauden wie Lungenkraut oder Lenzrose, die bereits abgeblüht sind, müssen jetzt evtl. zurückgeschnitten und geteilt werden. Aus Ziergehölzen wie zB. Edelrosen schneiden Sie alte Äste heraus und lichten die Zweige aus. So treiben sie zur Blüte im Sommer neue Zweige aus.

Jetzt Topfpflanzen langsam ans Licht gewöhnen

Geranien und Fuchsien, die Sie überwintert haben, werden jetzt zurückgeschnitten und umgetopft. Auch die Bougainvillea verträgt einen Rückschnitt auf zwei Augenpaare je Seitentrieb. Ins Freie geholt werden dürfen Topfpflanzen wie Oleander, Kamelien und Rosmarin. Hinweis: Stellen Sie die Pflanzen aber nicht gleich in die pralle Sonne, die Blätter verbrennen nach der langen Zeit im Dämmerlicht.

Der Schellewald Tip:

Stützen Sie die Blüte der Pfingstrosen. Groß blühende Pflanzen wie die Pfingstrosen brauchen Stützen. Das gilt besonders an windreichen Standorten. Denn brechen sie unter der Last ihrer Blüten zusammen oder kippen die Zweige um, können sie meist nicht mehr in ihre Form gebracht werden.

Viele weitere Tipps für den Wonnemonat Mai geben wir Ihnen gerne zugeschnitten auf Ihre Fragen im Markt.

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